Wir verwenden Cookies, um Ihr Erlebnis zu verbessern, den Datenverkehr zu analysieren und Anzeigen zu personalisieren. Bitte akzeptieren Sie diese oder passen Sie Ihre Einstellungen an.

Wo Craps in Schweizer Online-Casinos stattfindet – und was es kostet

Updated Oktober 2026
Licensed
usAvailable in US
Fast payouts
18+ Only

Wer nach «Craps online» in der Schweiz sucht, kommt an einer harten Tatsache zuerst vorbei: Nicht das Spiel entscheidet, was auf den Bildschirm passt, sondern die Konzession. Das Geldspielgesetz lässt nur den zehn landbasierten Spielbanken mit eidgenössischer Konzession den Online-Vertrieb als Erweiterung dieser Konzession – ein eigenständiges Online-Casino ohne Schweizer Spielbank im Hintergrund darf es nicht geben. Was das für Craps bedeutet, was eine Spielsperre tatsächlich sperrt, was Gewinne steuerlich ausmacht, und was jeder der zehn Anbieter auf der eigenen Seite nennt, steht im Folgenden.

Beleuchteter Spieltisch mit Karten, von oben gesehen — beste craps online casinos schweiz
Swiss4win bietet TWINT-Einzahlungen ab einem Mindestbetrag von CHF 10.- ohne Zusatzgebühren an.

Datenstand: 1 Oktober 2026 · Geprüft gegen die ESBK-Liste der konzessionierten Online-Spielbanken vom 17. März 2026.

Craps mit Bitcoin und Krypto – warum die Suche ins Leere läuft

Die Idee klingt verlockend: Craps am Krypto-Casino-Tisch, Einzahlung in Bitcoin oder Ether, Auszahlung ohne Banknachweis, kein SWIFT-Limit, keine Wochen Wartezeit. Genau diese Vorstellung steckt hinter Suchbegriffen wie «bitcoin casino craps» oder «crypto craps casino». In der Schweiz ist sie gegen die Konzessionslogik gebaut.

Das Geldspielgesetz verlangt eine vollständige Identitätsprüfung, bevor ein Konto Geld bewegt. Pseudonyme Einzahlungen über eine Wallet-Adresse passen nicht in dieses Schema – nicht aus einer Laune der Aufsicht heraus, sondern weil die Sozialkonzepte der konzessionierten Häuser an gekannte Personen geknüpft sind. Limits, Spielsperre, Nachweis der finanziellen Verhältnisse funktionieren nur über eine identifizierte Person. Was als «Anonymität» beworben wird, ist in einem ESBK-lizenzierten Casino nicht «anonym», sondern «unter Klarnamen geführt».

Auch auf der Zahlungsseite ist die Richtung eindeutig: Lokale Schienen – TWINT, PostFinance, Karten, Banküberweisung – prägen das Angebot der zehn Anbieter. Kryptowährungen gehören nicht dazu. Wer ein Bitcoin-Casino mit Craps sucht, sucht damit ausserhalb der Konzession. Solche Anbieter stehen auf der Sperrliste, ihr Zugang wird über die DNS-Sperre nach Art. 86 BGS blockiert, und das Spiel dort findet ohne Schweizer Schutz statt.

Die ökonomische Pointe: Wer mit Krypto «anonym» spielt, gewinnt genau dort keinen Schweizer Schutz, wo die Konzession ihn gewähren würde – Spielsperre, Sozialkonzept, Streitschlichtung durch die ESBK. Was eingespart wird, sind Transaktionsgebühren und ein paar Tage Auszahlungsdauer. Was verloren geht, ist der Rahmen, der die Anbieter überhaupt erst auf die Liste setzt. Die Kostenrechnung dieser Tauschbewegung gehört zu den deutlichsten des Marktes.

Craps-Boni und Aktionsangebote – was ein Bonus wirklich kostet

«Willkommensbonus», «Einzahlungsbonus», «Free Spins» – die Werbebegriffe klingen grosszügig, das Kleingedruckte entscheidet. Wer einen Bonus beansprucht, akzeptiert eine Umsatzanforderung. Sie verlangt, den Bonusbetrag – oder Bonus plus Einzahlung – mehrfach durchzuspielen, bevor eine Auszahlung möglich wird. Genau an dieser Stelle zeigt sich, was ein Angebot dem Spieler tatsächlich kostet.

Überschlägige Rechnung als Bandbreite: Wer mit dem Bonusbetrag spielt, muss dafür ein Mehrfaches an Umsatz leisten. Liegt der Bonus etwa bei CHF 100.- und der übliche Multiplikator zwischen 30- und 40-fach, bewegt sich der geforderte Umsatz in einer Bandbreite von rund CHF 3’000.- bis CHF 4’000.-. Wird der Bonus plus Einzahlung umgesetzt, verdoppelt sich die Grundlage; bei einem 35-fachen Multiplikator auf CHF 200.- (Bonus plus Einzahlung à CHF 100.-) sind es rund CHF 7’000.- Umsatz. Diese Zahlen sind keine Versprechen, sondern Mindestvolumen, das durch Craps-Spiele oder andere qualifizierende Spiele bewegt werden muss, bevor das Geld als auszahlbar gilt.

Dazu kommen drei häufige Klauseln, die in Schweizer Werbung leicht übersehen werden:

Welche dieser Klauseln bei welchem der zehn ESBK-Anbieter genau greift, lässt sich aus den verfügbaren Quellen nicht belastbar beziffern – die konzessionierten Häuser publizieren ihre Bonusbedingungen auf den eigenen Aktionsseiten, und keine der recherchierten Quellen liefert hierzu vollständige Daten. Wer einen Bonus aktiviert, liest deshalb das Kleingedruckte, bevor die erste Einzahlung das Konto belastet; ein Bonus, der ohne diese Lektüre «mitgenommen» wird, zahlt sich selten aus.

Die Spielauswahl und was die Würfel kosten

Craps gehört zu den wenigen Casinospielen, deren Mechanik fast vollständig vom Würfelpaar bestimmt wird. Beim Come-Out-Wurf gewinnt der Shooter sofort mit der Augensumme 7 oder 11 («Natural»), verliert sofort bei 2, 3 oder 12 («Craps»), und jede andere Zahl wird zum «Point», auf den so lange gewürfelt wird, bis er erneut fällt oder die Sieben den Point aufhebt. Zwei Würfel, sechsunddreissig mögliche Augensummen, eine davon – die Sieben – tritt mit rund 16,67 Prozent am häufigsten auf, die Extremwerte 2 und 12 mit je rund 2,78 Prozent am seltensten.

Auf dieser Würfel-Mechanik sitzt das Wettsystem, und hier wird aus Spielmechanik Mathematik. Die einfachste Wette – die Pass Line – zahlt 1 zu 1, der Hausvorteil liegt bei rund 1,41 Prozent. Don’t Pass liegt mit etwa 1,36 bis 1,40 Prozent – je nach Quelle geringfügig darunter. Place-Wetten auf 6 oder 8 zahlen 7 zu 6 bei einem Hausvorteil von rund 1,52 Prozent; Place-Wetten auf 5 oder 9 liegen mit 4,00 Prozent deutlich höher. Wer einmal ohne Hausvorteil wetten will, legt eine Odds-Wette hinter den Point: 2 zu 1 auf 4 oder 10, 3 zu 2 auf 5 oder 9, 6 zu 5 auf 6 oder 8 – alle vier mit null Prozent Hausvorteil, aber nur als Ergänzung zu einer Pass- oder Come-Wette spielbar.

Die Verteilung macht einen Punkt plastisch: Eine «Any Seven»-Wette zahlt scheinbar grosszügige 4 zu 1, ist aber mit rund 16,67 Prozent Hausvorteil die teuerste der gängigen Wetten. Die einzelne Auszahlung verleitet, der Erwartungswert zieht sie über die Strecke zurecht. Wer in Craps ein Spiel über den Hausvorteil sucht, spielt Pass oder Don’t Pass mit voller Odds dahinter – alleine Four oder Ten als Place-Wette, ohne Odds, kostet auf Dauer merklich mehr.

Aus diesen Mechaniken ergibt sich für die Online-Variante ein praktischer Punkt: Craps ist stark live-dominiert, weil das gemeinsame Würfeln am Tisch Teil der Spiel-Identität ist. Eine digitale Version ohne diesen sozialen Kern verliert einen Teil dessen, was Craps am Tisch ausmacht; eine Live-Dealer-Variante mit echtem Würfelbecher steht dem näher. Welche der zehn ESBK-Anbieter Craps in welcher Form – RNG, Live, First-Person – im Programm führen, lässt sich aus den verfügbaren Daten nicht eindeutig beziffern.

Die zehn ESBK-Anbieter im Vergleich

Was unter Schweizer Spielern als «die besten Craps-Casinos» gesucht wird, ist faktisch eine Suche innerhalb eines geschlossenen Markts. Die ESBK-Liste vom 17. März 2026 führt zehn Anbieter – jeder davon die Online-Erweiterung einer landbasierten Schweizer Spielbank. Die Tabelle ordnet sie nach Datum der Online-Erweiterung; ein Marken-Ranking ist das nicht. Die Spalte «Craps im Angebot» bleibt in allen zehn Zeilen ohne verifizierten Eintrag, weil keine der konsultierten Quellen belastbar angibt, welcher Anbieter Craps konkret im Programm führt.

Anbieter Landbasierte Spielbank Online seit Craps im Angebot
Jackpots.ch Grand Casino Baden 05.07.2019 —
Swiss Casinos Casino Pfäffikon 02.09.2019 —
Casino777.ch Casino Davos 09.09.2019 —
Mycasino.ch Grand Casino Luzern 22.08.2019 —
StarVegas.ch Casino Interlaken 24.02.2020 —
7melons Grand Casino Bern 15.09.2020 —
Pasino.ch Casino Meyrin 16.11.2020 —
Swiss4Win.ch Casino Lugano 01.03.2021 —
Admiral.ch Casino Mendrisio 16.07.2025 —
Casineo.ch Casino Locarno 17.03.2026 —

Die Tabelle fasst drei Dinge zusammen, die für die Craps-Suche entscheidend sind: Welche Spielbank dahinter steht, seit wann die Online-Erweiterung live ist, und ob das gesuchte Spiel im dokumentierten Angebot auftaucht. Die letzte Spalte ist überall leer, weil die Quellenlage es nicht hergibt. Wer Craps spielen will, ist damit nicht an der Lizenz gescheitert, sondern an der Auswahl im Programm – und genau dort setzt jede Einzelprüfung an, bevor ein Konto eröffnet wird.

Jackpots.ch – älteste Online-Erweiterung, breites Zahlungsprofil

Jackpots.ch ist die Online-Erweiterung des Grand Casino Baden und seit dem 5. Juli 2019 live – die älteste in der Liste. Hinter dem Angebot steht das Grand Casino Baden als eine der grössten Schweizer Spielbanken. Für Einzahlungen nennt das Haus TWINT, PostFinance, Kreditkarte, Banküberweisung, Apple Pay und paysafecard; die Spielsperre, die hier beantragt wird, gilt konzessionsweit – also nicht nur für Jackpots.ch, sondern für alle konzessionierten Spielbankenspiele in der Schweiz und seit dem 7. Januar 2025 auch im Fürstentum Liechtenstein.

Für Craps-Suchende bedeutet das: Wer ein Konto bei Jackpots.ch eröffnet, bewegt sich innerhalb des grössten konzessionierten Rahmens, was Spieler-schutz und Streitschlichtung angeht. Was auf der Seite selbst gespielt werden kann, entscheidet der Spielkatalog, nicht die Konzession. Das Urteil fällt damit nicht über die Lizenz – die steht – sondern über das, was im Portfolio tatsächlich auftaucht.

Swiss Casinos – die Pfäffikoner Erweiterung mit der breitesten Kartenakzeptanz

Hinter Swisscasinos.ch steht die Spielbank Pfäffikon; der Online-Vertrieb läuft seit dem 2. September 2019. Bei den Zahlungsmethoden ist das Haus breit aufgestellt – Kreditkarten (Visa, Mastercard, Diners Club, Discover), TWINT, Apple Pay, PostFinance inklusive E-Finance, paysafecard und Banküberweisung. Damit werden mehrere Karten-Netzwerke akzeptiert, die anderswo in der Liste fehlen, etwa Diners Club und Discover.

Die Spielauswahl im konkreten Craps-Kontext bleibt undokumentiert; ob das Portfolio Craps führt, lässt sich aus den verfügbaren Quellen nicht eindeutig ablesen. Wer auf eine breite Karten-Akzeptanz Wert legt, findet sie hier – alleine das bringt jedoch keinen Craps-Tisch auf den Bildschirm.

Casino777.ch – ohne Einzahlungsgebühren und lizensiert seit 2019

Casino777.ch ist die Online-Erweiterung des Casino Davos und seit dem 9. September 2019 aktiv. Auffällig ist die Konditionsaussage des Hauses selbst: Für die Einzahlungen mit Visa, Mastercard, TWINT, Apple Pay, paysafecard, PostFinance Card und Banküberweisung erhebt Casino777.ch keine Gebühren. Das ist im Vergleich mit Anbietern, die in ihren Hilfeseiten Gebühren offenhalten, ein klar formulierter Vorteil.

Was Craps selbst angeht, schweigen die Quellen. Das Urteil pendelt sich damit bei den nicht-spielbezogenen Eigenschaften ein: keine Einzahlungsgebühren auf den genannten Methoden, solide Konzession und eine verhältnismässig junge Adresse auf der Online-Landkarte. Wer Craps aktiv sucht, prüft das Portfolio vor der Kontoeröffnung.

Mycasino.ch – Luzerner Erweiterung mit niedriger Auszahlungs-Hürde

Hinter Mycasino.ch steht das Grand Casino Luzern; die Online-Erweiterung läuft seit dem 22. August 2019. Auffällig im Zahlungsprofil: Der Mindestbetrag für eine Auszahlung liegt bei CHF 10.-, und liegt das Guthaben darunter, kann es vollständig ausgezahlt werden. Für Spieler mit kleinen, häufigen Auszahlungen – etwa nach kurzen Craps-Sessions – senkt das die Hürde.

Die Craps-Frage ist mit dieser Kondition allerdings noch nicht beantwortet. Sie verlagert sich erneut auf den Spielkatalog, der hier nicht öffentlich dokumentiert ist. Wer Mycasino.ch wegen der Luzerner Konzession und der niedrigen Auszahlungs-Schwelle wählt, sollte das Spielportfolio direkt auf der Anbieterseite prüfen, bevor ein Konto entsteht.

StarVegas.ch – Interlakener Marke mit Aircash Abon als Aussenseiter

StarVegas.ch gehört zum Casino Interlaken und ist seit dem 24. Februar 2020 online. Im Zahlungsmix der Marke sticht eine Methode hervor, die sonst in der Liste fehlt: Aircash Abon, ergänzt durch VISA/Mastercard, TWINT, Skrill/Neteller, Apple Pay, PostFinance und paysafecard. Die Mindesteinzahlung über die angebotenen Wege liegt bei CHF 10.-.

Diese Methode entspringt keinem Mainstream-Schweizer Zahlungsanbieter, sondern einem internationalen Prepaid-Modell; sie spricht Spieler an, die ohne Schweizer Bankverbindung oder Karte einzahlen wollen. Für Craps selbst gilt: dokumentiert ist das Spiel in den verfügbaren Quellen nicht, die Zahlungsoption ändert daran nichts.

7melons – Berner Erweiterung mit hoher PostFinance-Obergrenze

7melons läuft als Online-Erweiterung des Grand Casino Bern seit dem 15. September 2020. Bei den Einzahlungen akzeptiert das Haus TWINT, Visa, Mastercard, Apple Pay, PostFinance und paysafecard; der Mindestbetrag liegt bei CHF 10.-, und für PostFinance spezifisch beträgt der Höchstbetrag CHF 100’000.-. Damit hebt sich 7melons von Anbietern ab, die für PostFinance deutlich knappere Limits kommunizieren.

Die Zahlungs-Architektur passt zu Spielern, die mit hohen Einzeltransaktionen arbeiten. Über Craps sagt sie nichts; das Spiel selbst ist im dokumentierten Material nicht auffindbar. Wer 7melons wegen der grosszügigen PostFinance-Obergrenze wählt, kommt an der Frage nach dem Craps-Portfolio nicht vorbei.

Pasino.ch – Meyriner Erweiterung mit dem breitesten Zahlungs-Mix

Pasino.ch ist die Online-Erweiterung des Casino Meyrin und seit dem 16. November 2020 aktiv. Bei den Einzahlungen fällt das Haus durch einen besonders breiten Mix auf: Twint, Apple Pay, Visa, Mastercard, PostFinance, paysafecard, Neteller, Skrill und Banküberweisung; die Mindesteinzahlung beträgt CHF 10.-, der Mindestbetrag für eine Auszahlung CHF 0.01. Damit ist Pasino.ch der Anbieter in der Liste mit den meisten parallelen Einzahlungswegen und der niedrigsten dokumentierten Auszahlungs-Hürde.

Für Craps gilt weiter: Die Quellen tragen es nicht nach. Was bleibt, ist ein Zahlungs-Profil, das für fast jede Deposit-Variante offen ist, kombiniert mit einer Auszahlungs-Hürde, die einen Restbetrag unter CHF 10.- nicht künstlich blockiert. Das Urteil zum Spielportfolio fällt auf der Anbieterseite.

Swiss4Win.ch – Luganeser Erweiterung mit TWINT ohne Zusatzgebühr

Swiss4win.ch gehört zum Casino Lugano und ist seit dem 1. März 2021 online. Für TWINT-Einzahlungen formuliert das Haus eine konkrete Bedingung: Mindestbetrag CHF 10.-, keine Zusatzgebühren, Gutschrift sofort nach Bestätigung in der TWINT-App. Damit ist Swiss4win.ch der Anbieter in der Liste, der TWINT als Flaggschiff-Methode mit ausdrücklichem Gebührenverzicht kommuniziert.

Inhaltlich ändert das nichts an der Craps-Frage. Der Zahlungsweg ist dokumentiert, das Spiel nicht; ein Spieler, der TWINT ohne Zusatzgebühren schätzt und Craps spielen will, findet hier eine Antwort auf die Hälfte seiner Frage und braucht die andere Hälfte aus dem Portfolio selbst.

Admiral.ch – jüngste Erweiterung vor 2026 mit voller Kartenpalette

Admiral.ch gehört zum Casino Mendrisio und ist seit dem 16. Juli 2025 live – nach Jackpots.ch die jüngste Erweiterung im Datensatz vor 2026. Im Zahlungsprofil deckt das Haus für Ein- und Auszahlungen Visa/Mastercard, Skrill, Neteller, Paysafecard, Apple Pay und Twint ab. Damit liegt Admiral.ch bei der Zahlungsbreite im oberen Drittel der Liste.

Der Auftritt der Marke im Schweizer Online-Markt ist kürzer als bei den meisten Mitbewerbern, die Konzession dahinter jedoch ungleich länger. Für Craps selbst gilt das gleiche Muster wie bei den anderen Anbietern: Die Quellen tragen das Spiel nicht nach. Admiral.ch ist eine sinnvolle Adresse für jemanden, der eine junge Erweiterung mit dem Schwerpunkt auf Karten und E-Wallets sucht – und Craps im Portfolio selbst verifiziert.

Casineo.ch – neueste Erweiterung, gerade frisch auf der Liste

Casineo.ch ist die Online-Erweiterung des Casino Locarno und seit dem 17. März 2026 live – der jüngste Eintrag auf der ESBK-Liste. Damit gehört Casineo.ch zur ersten Welle der Anbieter, deren Online-Angebot im laufenden Jahr startet. Die Mindesteinzahlung liegt über alle dokumentierten Methoden bei CHF 10.-, die Methoden selbst umfassen TWINT, Kreditkarten und PostFinance.

Als jüngster Anbieter trägt Casineo.ch die kürzeste öffentlich dokumentierte Geschichte. Die Lizenz ist solide – sie steht hinter jeder landbasierten Schweizer Spielbank –, aber das Spielportfolio ist neu und entsprechend wenig dokumentiert. Für Craps gilt auch hier: Die Quellen schweigen, und jede Aussage zum konkreten Spielangebot landet am Ende bei der Anbieterwebseite selbst.

Funktionsweise und Grundprinzip des Schweizer Online-Casino-Markts

Hinter den zehn Anbietern steht ein einfaches Prinzip: Wer in der Schweiz ein Online-Casino betreibt, braucht eine eidgenössische Spielbank-Konzession, und die wird an landbasierte Spielbanken vergeben. Eine Erweiterung dieser Konzession auf den Online-Vertrieb wird von der ESBK, der Eidgenössischen Spielbankenkommission, einzeln bewilligt und beaufsichtigt. Lotterien und Sportwetten fallen unter die Schwesterbehörde Gespa (bis 2020 Comlot). Das Geldspielgesetz – kurz BGS – ist am 1. Januar 2019 in Kraft getreten und bildet den Rahmen, an dem sich jede Lizenz, jede Werbung und jeder Sozialkonzept-Plan messen lassen muss.

Person am Laptop liest eine Übersichtsseite zu Geldspielen im Internet — beste craps online casinos schweiz
Pasino.ch akzeptiert für Einzahlungen Twint, Apple Pay, Visa und Mastercard, PostFinance, paysafecard, Neteller und Skrill sowie Banküberweisungen.

Was bedeutet das in der Praxis? Es gibt keine eigene Online-Konzession, die losgelöst von einer Spielbank vergeben wird. Die Erweiterung knüpft das Online-Angebot an die Bedingungen der Konzession der Spielbank, an deren Standort und an deren Sozialkonzept. Daraus folgt auch, dass die Zahl der Online-Casinos klein bleibt: Sie hängt direkt an der Zahl der Spielbanken mit Konzession, nicht an einem freien Markt für digitale Anbieter.

Auf der Spielerseite bedeutet das: identifiziertes Spielen ist Pflicht, eine vollständige Identitätsprüfung steht am Anfang jeder Kontoeröffnung. Wer bei einem ESBK-lizenzierten Anbieter einzahlt, gibt seinen Namen, sein Geburtsdatum und seinen Wohnsitz preis – andernfalls kein Konto, keine Einzahlung, kein Spiel. Diese Pflicht ist die Grundlage dafür, dass Spielsperren, Limits und Sozialkonzepte funktionieren. Sie ist auch der Grund, warum «anonyme» oder «pseudonyme» Spielkonzepte in diesem Markt nicht vorkommen.

Rechtslage und Konzessionierung

Wer es genau wissen will, schaut auf die ESBK-Liste. Sie wird regelmässig aktualisiert; die hier zugrunde gelegte Liste datiert vom 17. März 2026. Ein Anbieter, der dort nicht auftaucht, ist in der Schweiz nicht zugelassen, Geldspiele online anzubieten – auch dann nicht, wenn er im EU-Raum lizenziert ist oder eine andere Anerkennung vorweisen kann.

Amtliches Schreiben mit Stempel auf einem Schreibtisch neben einem Gesetzbuch — beste craps online casinos schweiz
StarVegas.ch akzeptiert für Einzahlungen VISA/Mastercard, TWINT, Skrill/Neteller, Apple Pay, PostFinance, Aircash Abon und paysafecard.

Wer ungeachtet dieser Liste im Ausland spielt, bewegt sich ausserhalb der Konzession. Die ESBK formuliert das unzweideutig: Spieler werden in der Regel nicht strafrechtlich verfolgt, sie spielen jedoch auf eigenes Risiko und ohne Schweizer Schutz. Die Aufsicht greift dort nicht, die Spielsperre greift dort nicht, das Sozialkonzept greift dort nicht, die Streitschlichtung durch die ESBK greift dort nicht. Auszahlungen können ausbleiben, Bedingungen können unilateral geändert werden, Beschwerden haben keine Schweizer Anlaufstelle.

Konsequenz für die Werbung: Werbung für nicht-konzessionierte Geldspiele in der Schweiz ist verboten (Art. 74 BGS). Werbung für konzessionierte Angebote darf weder aufdringlich noch irreführend sein, weder Minderjährige noch gesperrte Personen ansprechen. Ein Werbeversprechen, das über die Konzession hinausgeht, ist in diesem Rahmen unzulässig – und genau das schlägt sich in der Begrenzung der Bonus-Versprechen nieder, wenngleich ohne numerische Deckelung im Gesetz.

Spielerschutz und Spielsperre – der Rahmen hinter jeder Lizenz

Die Spielsperre ist mehr als eine Konto-Sperre auf einer einzelnen Seite. Sie wird in der konzessionierten Schweizer Spielbankenlandschaft gesamtweit geführt: einmal beantragt, gilt sie für alle konzessionierten Spielbankenspiele in der ganzen Schweiz, und seit dem 7. Januar 2025 zusätzlich im Fürstentum Liechtenstein. Eine Aufhebung ist frühestens nach drei Monaten möglich und nur, sofern der Sperrgrund weggefallen ist. Diese Logik steht im Kontrast zu ausländischen Anbietern, die Spielsperren auf das eigene Konto beschränken.

Die Sozialkonzepte der Anbieter gehen darüber hinaus. Sie verlangen, dass Spieler, die häufig spielen oder mit hohen Einsätzen, einen Nachweis ihrer finanziellen Verhältnisse vorlegen. Wer den Nachweis nicht erbringt oder wessen finanzielle Verhältnisse für das Spielvolumen nicht ausreichen, wird gesperrt – nicht als Strafe, sondern als Schutzmechanismus. Die Spielerin oder der Spieler selbst kann eigene Limits setzen, üblicherweise für Einzahlungen, Verluste und Sitzungsdauer. Das ist der Schweizer Weg, Spielsucht zu adressieren: weniger über Verbote, mehr über ein dicht gestecktes soziales Netz um die Konzession herum.

Für die Craps-Frage bedeutet das: Wer ein Spiel sucht, das zur eigenen finanziellen Situation passt, ist mit der ESBK-Lizenz methodisch näher daran als ausserhalb. Die Sperre ist Schweizer Sperre, der Schutz Schweizer Schutz, die Streitstelle die ESBK. Suchende Craps-Spieler, die einen Schweizer Anbieter wählen, wählen diesen Rahmen mit – auch wenn er für ein einzelnes Spiel auf den ersten Blick nichts ändert.

Wer kein Craps findet, sucht am Rand der Konzession

Was bleibt, wenn die zehn ESBK-Anbieter Craps im dokumentierten Bestand nicht führen oder dies nicht ausweisen? Die Suche verschiebt sich, aber sie verschiebt sich nicht ins Konzessionslose. Sie verschiebt sich in zwei Richtungen, und jede hat ihren Preis.

Erstens: Substitute innerhalb der Konzession. Craps ist nicht das einzige Würfel-Casino-Spiel. Sic Bo, ein asiatisches Würfel-Bakkara-Spiel, ist bei mehreren Anbietern verbreitet und teilt die Würfel-Mechanik, wenn auch nicht das Wettsystem. Wer Würfel-Vielfalt sucht, ohne die Konzession zu verlassen, findet dort eher einen Tisch als unter «Craps» im engeren Sinne.

Zweitens: Offshore ohne Konzession. Wer tatsächlich Craps spielen will, mit RNG oder Live-Dealer-Variante, und keine Schweizer Lizenz akzeptiert, findet Anbieter im EU-Raum und darüber hinaus. Dort gilt: Die Sperrliste greift, der Zugang wird über DNS-Sperren nach Art. 86 BGS blockiert, eine VPN-Nutzung ändert nichts an der rechtlichen Lage. Wer spielt, spielt ohne ESBK-Schutz, ohne Schweizer Spielsperre und ohne Schweizer Streit-Schlichtung. Gewinne aus solchen Anbietern sind zudem bereits ab dem ersten Franken steuerpflichtig – anders als bei einem Schweizer Anbieter, wo Gewinne bis zur Schwelle steuerfrei bleiben.

Die wirtschaftliche Gegenrechnung: Wer in der Schweiz Craps spielen will, zahlt dafür den Preis einer Lizenz, die das Spiel nicht garantiert; wer offshore spielt, zahlt dafür den Preis des fehlenden Schutzes und der Steuerpflicht. Beide Wege haben ihre Kosten, und keine schliesst das Spiel selbst kurz – die Lizenz schränkt es ein, die Offshore-Wahl hebt sie auf.

Häufige Fragen zum Craps-Spielen auf Schweizer Online-Casinos

Welche Schweizer Anbieter haben überhaupt Craps im Portfolio?

Aus den verfügbaren Quellen lässt sich das nicht zuverlässig beantworten. Keine der konsultierten Adressen der zehn ESBK-Anbieter nennt Craps in den dokumentierten Spielportfolios oder Hilfeseiten. Wer Craps spielen will, prüft das Spielangebot direkt auf der Anbieterwebseite, bevor ein Konto eröffnet wird.

Warum gibt es in der Schweiz keine eigenständigen Online-Casino-Lizenzen für Craps?

Das Geldspielgesetz knüpft den Online-Vertrieb an die landbasierte Konzession einer Spielbank. Eine separate Online-Lizenz ist im BGS nicht vorgesehen; die Zahl der Anbieter entspricht der Zahl der Spielbanken mit Online-Erweiterung, und sie ist klein gehalten, um Spielerschutz und Sozialkonzepte eng an die Träger zu binden.

Wie unterscheidet sich ein Craps-Bonus von einem Roulette- oder Slot-Bonus?

Craps zählt bei den meisten Anbietern zu den Tischspielen und ist in der Bonusumsatz-Rechnung oft schwächer gewichtet als Spielautomaten. Ein «100% bis CHF 200.-»-Bonus wirkt grosszügig, kann aber für Craps-Spieler bedeuten, dasselbe Umsatzvolumen langsamer oder gar nicht zu erfüllen – das Kleingedruckte zur Spielgewichtung entscheidet.

Was kostet ein Craps-Bonus über die volle Laufzeit?

Für einen typischen Bonus im niedrigen dreistelligen Franken-Bereich liegt der geforderte Umsatz im Bereich von mehreren tausend Franken, abhängig vom Multiplikator. Zwischen 30-fach und 40-fach auf den Bonus allein entspricht das einer Bandbreite von rund CHF 3’000.- bis CHF 4’000.- für einen CHF 100.–Bonus; bei Bonus plus Einzahlung verdoppelt sich die Grundlage, und 35-fach auf CHF 200.- führt zu etwa CHF 7’000.- Umsatz. Die tatsächlichen Werte hängen vom jeweiligen Anbieter ab.

Sind Craps-Gewinne aus einem Schweizer Online-Casino steuerfrei?

Gewinne aus einem ESBK-lizenzierten Online-Casino sind bis zur Schwelle steuerfrei; der exakte Wert ist indexiert und liegt im Bereich von rund einer Million Franken, darüber greift die Verrechnungssteuer auf den überschiessenden Betrag. Die exakte Schwelle wird jährlich indexiert; eine verbindliche Auskunft dazu gehört in eine Steuerberatung.

Erstellt von der Redaktion von „Casino Walzen CH”.

Aviator Online-Casino Schweiz 2026 — Spiele, Regeln und Lizenz
Aviator Online-Casino Schweiz 2026 — Spiele, Regeln und Lizenz

Aviator in einem Schweizer Online-Casino spielen: lizenzierte Anbieter, Regeln, Spielschutz, Bonus-Kosten und was ein Wechsel…