Wir verwenden Cookies, um Ihr Erlebnis zu verbessern, den Datenverkehr zu analysieren und Anzeigen zu personalisieren. Bitte akzeptieren Sie diese oder passen Sie Ihre Einstellungen an.

Was 100 Freispiele ohne Einzahlung in Schweizer Online-Casinos tatsächlich kosten

Updated Oktober 2026
Licensed
usAvailable in US
Fast payouts
18+ Only

Stand der Daten: 1 Oktober 2026; abgeglichen gegen die ESBK-Liste der konzessionierten Online-Casinos vom 17. März 2026 und gegen die Selbst­darstellung der einzelnen Anbieter.

Junges Paar sitzt lächelnd auf einem Sofa und schaut gemeinsam auf ein Smartphone, warmes Wohnzimmerlicht am Abend.
Jackpots bietet Neukunden auf die ersten vier Einzahlungen einen Willkommensbonus von bis zu CHF 2’200.- sowie 200 Freespins.

Wer in der Schweiz nach «100 Freispiele ohne Einzahlung» sucht, landet schnell bei Werbung, die klingt wie geschenktes Geld. Hundert Drehungen geschenkt, ohne einen Franken eigenes Risiko, so die Pointe. Was die Anzeige verschweigt, ist die Frage, was am Ende übrig bleibt, wenn die Maschine aufhört zu drehen. Genau diese Frage steht im Zentrum dieses Überblicks: was ein solches Freispielpaket tatsächlich kostet, welche Regeln es davon abhängig machen, ob daraus auszahlbares Geld wird, und welche zehn Anbieter in der Schweiz überhaupt eine Konzession haben, die ihnen erlaubt, ein solches Paket überhaupt auszuschreiben.

Die ehrliche Antwort vorweg: Ein echtes 100-Freispiele-Paket ohne Einzahlung, bei dem die Gewinne auszahlbar sind, ist in der Schweiz im 2026 die Ausnahme, nicht die Regel. Die meisten Willkommens­pakete der zehn ESBK-lizenzierten Online-Casinos hängen die Freispiele an eine Ersteinzahlung. Wer trotzdem das Marketing liest, sollte verstehen, was das Paket kostet, bevor er auf «Aktivieren» tippt. Die folgenden Abschnitte gehen das Stück für Stück durch.

Wie Freispiele ohne Einzahlung in der Schweiz funktionieren

Ein Freispiel ist ein vordefinierter Dreh an einem Spielautomaten, dessen Einsatz der Anbieter übernimmt. Was nicht der Anbieter übernimmt, ist die Auszahlungs­bedingung. Aus den Gewinnen der Drehungen wird ein Bonusguthaben, und dieses Bonusguthaben unterliegt einer Umsatzbedingung: Es muss eine bestimmte Anzahl Male durchgespielt werden, bevor es zu echtem, auszahlbarem Geld wird. Genau an dieser Stelle kippt das Versprechen vom «gratis»-Dreh in eine Frage der Arithmetik.

Frau tippt konzentriert auf ihrem Smartphone an einem Küchentisch, eine Tasse Kaffee steht griffbereit daneben.
Bei StarVegas beträgt die Mindesteinzahlung CHF 10.-.

Wer in der Schweiz ein Online-Casino benutzen will, muss sich vollständig identifizieren. Anonymes Spielen ist nach dem Geldspielgesetz ausgeschlossen, und das gilt auch für das Einlösen eines Freispiel-Angebots. Mit der Anmeldung wird das Konto verifiziert, eine allfällige Spielsperre wird abgeglichen, und das Bonusgeld landet anschliessend auf einem Spielerkonto, das vom Echtgeld­konto getrennt geführt wird. Erst nachdem die Umsatz­bedingung erfüllt ist, wandert ein Gewinn ins auszahlbare Guthaben.

Drei Begriffe prägen jede Diskussion über solche Angebote, und sie lohnt sich, auseinander­zuhalten:

Wer diese drei Werte kennt, kann jedes Freispielangebot lesen, ohne sich vom Marketing blenden zu lassen. Die entscheidende Frage ist nicht, wie viele Drehungen es sind, sondern wie viel Spielumsatz nötig ist, bis aus den Drehungen Geld wird.

Die Rechtslage: Nur zehn Anbieter haben eine ESBK-Konzession

Seit dem 1. Januar 2019 regelt das Geldspielgesetz, kurz BGS, die Spielbanken in der Schweiz. Eine eigenständige Online-Konzession gibt es nicht. Wer ein Online-Casino betreiben will, braucht eine landbasierte Spielbank mit einer eidgenössischen Konzession und kann diese auf den Online-Vertrieb ausdehnen. Die Aufsicht führt die Eidgenössische Spielbanken­kommission, die ESBK. Per 17. März 2026 listet die ESBK genau zehn Online-Casinos, die diese Voraussetzung erfüllen. Mehr sind es nicht, und ausländische Marken dürfen Schweizer Spielerinnen und Spielern kein Geldspiel anbieten; wer es trotzdem tut, steht auf der Sperrliste und wird via DNS gesperrt.

Blick auf eine helle Bankfiliale mit Wartebereich, im Vordergrund unscharf eine Person mit Jacke.
Bei Jackpots braucht eine Auszahlung per Banküberweisung 1 bis 2 Werktage bis zur Verfügbarkeit.

Diese Konstruktion hat zwei Konsequenzen, die das Marketing gerne überspringt. Erstens: Wer bei einem anderen als den zehn gelisteten Anbietern spielt, spielt ohne Schweizer Schutz. Die ESBK stellt klar, dass Spielende zwar nicht strafrechtlich verfolgt werden, aber ohne den Schutz des Schweizer Rechts spielen. Zweitens: Das Geldspiel­angebot innerhalb der zehn Lizenz­nehmer folgt gemeinsamen Regeln, die über das einzelne Casino hinausgehen. Eine Spielsperre, die bei einem Anbieter ausgesprochen wird, gilt automatisch für alle zehn Online-Casinos und alle landbasierten Spielbanken sowie seit dem 7. Januar 2025 auch für Liechtenstein.

Die Auswahl ist damit kleiner als sie auf den ersten Blick wirkt, und sie ist absichtlich klein. Eine kleinere Zahl konzessionierter Anbieter bedeutet eine konzentriertere Aufsicht, klar identifizierbare Verantwortliche und klare Schutzmechanismen, die für alle gelten.

Spielerschutz und Spielsperre: Was vor dem ersten Dreh zu beachten ist

Die Spielsperre ist das schärfste Instrument im Schweizer Spielerschutz. Wer sich selbst sperren lässt, wird aus dem gesamten konzessionierten Spielangebot ausgeschlossen, stationär und online, in der Schweiz und in Liechtenstein. Eine Selbstsperre kann frühestens nach drei Monaten und nur dann aufgehoben werden, wenn der Sperrgrund nicht mehr besteht. Bei Mycasino.ch verlangt die Aufhebung eine Kopie eines gültigen amtlichen Ausweises; wer gesperrt ist, hat keinen Anspruch auf Bonus­angebote, also auch nicht auf ein Freispiel­paket.

Neben der Spielsperre kennen die Schweizer Anbieter ein ganzes Bündel weiterer Schutz­mechanismen. Einzahlungs­limiten lassen sich selbst festlegen, etwa ein wöchentliches Limit von CHF 50.-. Verlust­limiten, Erinnerungs­funktionen für die Spielzeit und ein Selbsttest gehören zum Standard. Bei Jackpots lässt sich zudem eine Spielpause zwischen 15 Minuten und sechs Monaten einrichten, wahlweise für alle Angebote oder nur für ausgewählte Spiel­kategorien. Bei häufigem oder hochvolumigem Spiel kann das Casino zusätzlich einen Nachweis der finanziellen Verhältnisse verlangen; ohne ausreichende Mittel oder ohne kooperative Auskunft wird die Person gesperrt.

Diese Mechanismen greifen, bevor ein Bonus aktiviert werden kann. Wer sich also ein 100-Freispiele-Paket ohne Einzahlung sichern will, geht automatisch durch dieselben Kontrollen wie jeder andere Spielende. Die Hürden sind nicht ein Bonus­detail, sie sind Teil der Voraussetzung, überhaupt spielen zu dürfen.

Willkommens­pakete und ihre Umsatz­bedingungen im Detail

Keiner der zehn ESBK-lizenzierten Anbieter schreibtt im 2026 ein öffentlich beworbenes «100 Freispiele ohne Einzahlung» aus, das direkt nach der Registrierung gutgeschrieben wird. Was die Anbieter haben, sind Einzahlungs-bezogene Willkommens­pakete mit Freispielen. Zwei Beispiele stehen für die Bandbreite.

Jackpots bietet Neukundinnen und Neukunden auf die ersten vier Einzahlungen insgesamt bis zu CHF 2’200.- und 200 Freespins. Die erste Einzahlung wird zu 100 % bis maximal CHF 700.- verdoppelt. Die Freespins werden ab einer Mindest­einzahlung von CHF 100.- vergeben und sind nur auf ausgewählten Spielen einlösbar. Die Umsatz­bedingung für den Bonus liegt beim 30-Fachen des Bonusbetrags bei Spielautomaten und beim 300-Fachen bei Tischspielen, jeweils innert eines Monats.

Mycasino bietet einen Willkommens­bonus von 100 % auf die erste Einzahlung bis CHF 300.- plus 200 Freispiele. Aktiviert wird das Paket innerhalb von 7 Tagen nach Registrierung ab einer Mindest­einzahlung von CHF 10.-. Der Bonusbetrag muss innert 30 Tagen 35-mal umgesetzt werden. Die 200 Freispiele sind je CHF 0.10 wert, unterliegen keiner Umsatz­bedingung und sind 72 Stunden nach Erhalt gültig.

Das sind die Eckwerte, die jeder Vergleichs­kandidat prüfen muss. Wer nur die Zahl «100 Freispiele» liest, sieht weder den Aktivierungs­betrag, noch die Frist, noch den Umsatz­faktor. Alle drei Werte entscheiden darüber, ob ein Gewinn am Ende auszahlbar wird.

Was die Umsatz­bedingung rechnerisch bedeutet

Hier hilft die Arithmetik, das Marketing einzuordnen. Wer bei Jackpots.ch den vollen Ersteinzahlungs­bonus von CHF 700.- mitnimmt und ihn an Spielautomaten freispielen will, muss CHF 21’000.- Umsatz erzeugen, also 30 × 700. Bei einer angenommenen Spielrunde von 5 Sekunden pro Dreh entspricht das, je nach Einsatz pro Spin, einer substantiellen Anzahl Drehungen und etlichen Stunden reiner Spielzeit.

Bei Mycasino.ch, wo der Bonus bis CHF 300.- reicht und der Umsatz­faktor 35 beträgt, sind es im Maximum 35 × 300, also CHF 10’500.- an erforderlichem Umsatz. Bei den 200 beigelegten Freispielen, die separat ohne Umsatz­bedingung laufen, liegt der Haken woanders: Sie sind nur 72 Stunden gültig und jeweils CHF 0.10 wert, also ein Gesamtwert von CHF 20.-, der ohne Bedingung als Echtgeld gutschrieben wird, wenn ein Gewinn herauskommt.

Das ist die Bandbreite, in der sich die Angebote bewegen. Wer ein gutes Angebot sucht, vergleicht weniger die Anzahl Drehungen als den Quotienten aus Bonus­wert, Umsatz­faktor und Frist. Ein vermeintlich grösseres Paket mit hohem Umsatz­faktor und kurzer Frist kann unterm Strich weniger wert sein als ein kleineres mit moderateren Bedingungen.

Die Bandbreite in einer Zeile

Die Spanne der maximal nötigen Umsätze aus den hier dokumentierten Bonus­paketen liegt zwischen CHF 10’500.- (Mycasino, Maximalbonus) und CHF 21’000.- (Jackpots, Maximalbonus auf die erste Einzahlung), jeweils multipliziert mit dem jeweiligen Umsatz­faktor des Anbieters. Wer mit kleinerem Einsatz spielt, braucht mehr Drehungen; wer hoch spielt, braucht weniger Drehungen, riskiert aber schneller, das Verlust­limit zu reissen oder in die wirtschaftliche Überprüfung zu geraten.

Die zehn ESBK-lizenzierten Online-Casinos in der Schweiz

Die folgende Tabelle zeigt die zehn Anbieter, ihre landbasierte Konzessions­grundlage und das Datum des Online-Starts. Wer in der Schweiz online spielen will, hat genau diese Auswahl.

Anbieter Landbasierte Spielbank Online seit Bonus­angebot ohne Einzahlung
StarVegas (Starvegas.ch) Casino Interlaken 24.02.2020 –
Pasino.ch Casino Meyrin 16.11.2020 –
Casineo (Casineo.ch) Casino Locarno 17.03.2026 –
7melons Grand Casino Bern 15.09.2020 –
Jackpots.ch Grand Casino Baden 05.07.2019 –
Casino777.ch Casino Davos 09.09.2019 –
Admiral.ch Casino Mendrisio 16.07.2025 –
Swiss4Win (Swiss4win.ch) Casino Lugano 01.03.2021 –
Swisscasinos (Swisscasinos.ch) Casino Pfäffikon 02.09.2019 –
Mycasino Grand Casino Luzern 22.08.2019 –

In der letzten Spalte steht bewusst ein Strich. Keiner der zehn Anbieter schreibtt im 2026 ein Bonuspaket aus, das ausdrücklich als «100 Freispiele ohne Einzahlung» beworben wird. Die Willkommens­pakete, die es gibt, hängen die Freispiele an eine Einzahlung, und sie unterscheiden sich in Aktivierungs­schwelle, Umsatz­faktor und Frist erheblich. Wer ein 100-Freispiele-Versprechen liest, sollte prüfen, ob es von einem dieser zehn Anbieter kommt.

Was die Tabelle nicht zeigt

Die Tabelle nennt die Lizenz und den Online-Start. Was sie nicht zeigt, ist die Spielauswahl, die Einzahlungs­methoden, die Mindest- und Höchst­beträge und die konkreten Bonus­pakete. Diese Informationen sind in den folgenden Einzel­besprechungen aufgeführt. Die Tabelle ist die Landkarte; die Einzel­besprechungen sind die Strasse.

StarVegas: Die Interlaken-Linie

StarVegas operiert als Online-Ausläufer des Casino Interlaken und ist seit dem 24. Februar 2020 als ESBK-lizenziertes Online-Casino aktiv. Einzahlungen akzeptiert der Anbieter über VISA, Mastercard, TWINT, Skrill, Neteller, Apple Pay, PostFinance, Aircash Abo und paysafecard, jeweils ab einem Mindest­betrag von CHF 10.-.

Was das Marketing hier «gratis» nennt, ist in der Praxis an eine Ersteinzahlung gebunden. Wer auf der Suche nach dem konkreten 100-Freispiele-Paket ohne Einzahlung ist, wird auf der StarVegas-Seite nicht fündig, was die Recherche für diesen Anbieter ergab. Das heisst nicht, dass keine Aktionen stattfinden, es heisst, dass keine dokumentierte Offerte vorliegt, die dem Suchbegriff entspricht. Für Spielerinnen und Spieler, denen die Konzession und die Berner Oberland-Verbindung wichtig sind, ist StarVegas eine seriöse Adresse; für die konkrete Suche nach dem 100-Freispiele-Versprechen ist es nicht die erste Anlaufstelle.

Pasino.ch: Die Meyrin-Verbindung

Pasino.ch ist die Online-Plattform des Casino Meyrin und seit dem 16. November 2020 ESBK-lizenziert. Einzahlungen laufen über Twint, Apple Pay, Visa, Mastercard, PostFinance, paysafecard, Neteller, Skrill und Bank­überweisung, jeweils ab CHF 10.- Mindest­betrag; Auszahlungen sind bereits ab CHF 0.01 möglich. Das ist der tiefste Auszahlungs-Mindest­betrag im gesamten Feld und macht Pasino.ch für Spielende interessant, die kleinere Beträge flexibel abrufen wollen.

Was das Bonusangebot angeht, schweigt die dokumentierte Recherche. Keine öffentlich beworbene Offerte mit dem Titel «100 Freispiele ohne Einzahlung». Wer hier spielt, kommt wegen der Lizenz und der Westschweizer Anbindung, nicht wegen eines speziellen Freispiel­pakets.

Casineo: Die Locarno-Linie

Casineo ist die jüngste Erweiterung im Feld, mit Online-Start am 17. März 2026 als Online-Ausläufer des Casino Locarno. Die Mindest­einzahlung beträgt einheitlich CHF 10.-, akzeptiert werden TWINT, Kreditkarten und PostFinance.

Ein Neuling auf dem Markt heisst: wenig dokumentierte Bonus­historie. Was Casineo bietet, ist die Lizenz und die Tatsache, dass die Spielauswahl über die Ticino-Spielbank kuratiert wird. Wer die Suche nach dem 100-Freispiele-Versprechen an die Adresse knüpft, wird bei Casineo voraussichtlich auf Standard-Willkommens­pakete stossen, nicht auf ein freistehendes No-Deposit-Angebot.

7melons: Das Berner Angebot

7melons ist die Online-Plattform des Grand Casino Bern und seit dem 15. September 2020 aktiv. Einzahlungen akzeptiert der Anbieter über TWINT, Visa, Mastercard, Apple Pay, PostFinance und Paysafecard, jeweils ab CHF 10.-. Bei PostFinance liegt der Höchst­betrag bei CHF 100’000.-, was für die meisten Spielenden irrelevant, aber für die wenigen Hoch­einsatz­fälle erwähnenswert ist.

Die dokumentierte Recherche trägt für 7melons kein Bonuspaket mit «100 Freispiele ohne Einzahlung». Der Name selbst ist die Pointe: «7melons» ist die Spielbank-Marke, nicht ein Bonus-Versprechen. Wer ein Berner Casino mit Online-Anbindung sucht, ist hier richtig; wer das spezifische Freispiel-Versprechen sucht, ist es nicht.

Jackpots.ch: Das Baden-Paket

Jackpots.ch ist die Online-Plattform des Grand Casino Baden und der älteste Anbieter im Feld, online seit dem 5. Juli 2019. Das Willkommens­paket umfasst auf die ersten vier Einzahlungen insgesamt bis zu CHF 2’200.- plus 200 Freespins, wobei die erste Einzahlung zu 100 % bis CHF 700.- verdoppelt wird. Die Freespins werden ab einer Mindest­einzahlung von CHF 100.- vergeben und sind nur auf ausgewählten Spielen einlösbar. Die Umsatz­bedingung für Boni liegt beim 30-Fachen des Bonus­betrags bei Spielautomaten und beim 300-Fachen bei Tisch­spielen, umzusetzen innert eines Monats.

Das ist das grösste Willkommens­paket im Feld, gemessen am Maximal­betrag, und es ist das Angebot, das einem «100 Freispiele»-Versprechen am nächsten kommt, allerdings mit der entscheidenden Bedingung: Die 200 Freespins hängen an einer Mindest­einzahlung von CHF 100.- und sind nur auf ausgewählten Spielen einlösbar. Wer das Volumen will, kommt hierhin; wer eine echte No-Deposit-Offerte sucht, schaut in die Bonus­bedingungen und stellt fest, dass es diese Form hier nicht gibt.

Einzahlungen akzeptiert Jackpots.ch über TWINT, PostFinance, Kreditkarte, Bank­überweisung, Apple Pay und Paysafecard. Für TWINT-Einzahlungen fallen keine Zusatz­gebühren an, und die Gutschrift erfolgt sofort. Auszahlungen erfolgen ausschliesslich auf ein Schweizer Bank- oder Post­konto auf den eigenen Namen, Kreditkarte und Revolut sind ausgeschlossen; die Bank­überweisung ist mit ein bis zwei Werk­tagen die langsamste Methode. Das Spiele­angebot umfasst über 2’500 Titel; das Live-Casino wird unter anderem von Evolution und Pragmatic Play beliefert. Einzahlungs-, Verlust- und andere Limite lassen sich selbst setzen, ebenso Spiel­pausen zwischen 15 Minuten und sechs Monaten.

Casino777.ch: Die Davos-Verbindung

Casino777.ch ist die Online-Plattform des Casino Davos und seit dem 9. September 2019 aktiv. Einzahlungen laufen über Visa, Mastercard, TWINT, Apple Pay, Paysafecard, PostFinance Card sowie Bank­überweisung, ohne Einzahlungs­gebühren.

Was Casino777.ch an Bonus­paketen ausrichtet, ist in der dokumentierten Recherche nicht als «100 Freispiele ohne Einzahlung» hinterlegt. Wer den Anbieter wegen der Bündner Konzession oder der Spielauswahl wählt, kommt wegen anderer Eigenschaften, nicht wegen eines No-Deposit-Freispiel­pakets.

Admiral.ch: Die Mendrisio-Linie

Admiral.ch ist mit Online-Start am 16. Juli 2025 der zweitjüngste Anbieter im Feld und die Online-Plattform des Casino Mendrisio. Ein- und Auszahlungen laufen über Visa, Mastercard, Skrill, Neteller, Paysafecard, Apple Pay und Twint.

Auch hier ist kein spezifisches «100 Freispiele ohne Einzahlung»-Paket öffentlich beworben. Die Adresse ist neu, die Lizenz ist solide, und wer ein frisches Angebot sucht, schaut hier nach Aktionen; ein No-Deposit-Freispiel­paket ist nicht Teil des regulären Portfolios.

Swiss4Win: Die Lugano-Adresse

Swiss4Win.ch ist die Online-Plattform des Casino Lugano und seit dem 1. März 2021 ESBK-lizenziert. Einzahlungen über TWINT laufen ab einem Mindest­betrag von CHF 10.- ohne Zusatz­gebühren, die Gutschrift erfolgt sofort nach Bestätigung in der TWINT-App.

Was das Bonus­portfolio angeht, fehlt in der dokumentierten Recherche ein expliziter «100 Freispiele ohne Einzahlung»-Hinweis. Die Lugano-Plattform bedient vor allem ein italienisch­sprachiges Publikum; ein Bonus­paket in dieser Sprache würde sich an der gleichen Lizenz orientieren wie die anderen Anbieter.

Swisscasinos: Die Pfäffikon-Marke

Die ESBK-Liste führt Swiss Casinos unter Swisscasinos.ch als Online-Ausläufer des Casino Pfäffikon, online seit dem 2. September 2019. Einzahlungen akzeptiert der Anbieter über Kredit­karten (Visa, Mastercard, Diners Club, Discover), TWINT, Apple Pay, PostFinance inklusive E-Finance, paysafecard und Bank­überweisung.

Swisscasinos gehört zu den etablierten Marken, aber ein «100 Freispiele ohne Einzahlung»-Paket ist auch hier nicht öffentlich gelistet. Die Marke ist solide, das Angebot breit, das spezifische Versprechen fehlt.

Mycasino.ch: Das Luzern-Paket

Mycasino.ch ist die Online-Plattform des Grand Casino Luzern und seit dem 22. August 2019 aktiv, einer der ältesten Anbieter im Feld. Das Willkommens­paket besteht aus einem 100%-Bonus auf die erste Einzahlung bis CHF 300.- plus 200 Freispiele, aktivierbar innert 7 Tagen ab Mindest­einzahlung von CHF 10.-. Der Bonus muss innert 30 Tagen 35-mal umgesetzt werden. Die 200 Freispiele sind je CHF 0.10 wert, unterliegen keiner Umsatz­bedingung und sind 72 Stunden gültig.

Hier ist die Konstruktion für ein «100 Freispiele»-Versprechen am nächsten: 200 Drehungen sind mehr als die 100, die der Suchbegriff nennt, und sie sind ohne Umsatz­bedingung, also direkt auszahlbar, sofern ein Gewinn herauskommt. Der Haken liegt in der Aktivierung: Die Mindest­einzahlung beträgt CHF 10.-, also ist es technisch ein «mit Einzahlung»-Paket, und die Gültigkeit ist auf 72 Stunden limitiert. Wer also in den ersten drei Tagen nach Einzahlung nicht spielt, lässt die Drehungen verfallen.

Einzahlungen und Auszahlungen sind bei Mycasino.ch gebührenfrei; Auszahlungen dauern je nach Wochentag, Uhrzeit und Bank ein bis drei Werk­tage, mit einem Mindest­betrag von CHF 10.- (darunter wird der volle Betrag ausgezahlt). Das Spiele­angebot umfasst über 3’000 Titel; das Live-Casino wird unter anderem von Pragmatic Play, Hacksaw Gaming, Greentube und Evolution Gaming beliefert. Schutz­instrumente umfassen Einzahlungs- und Verlust­limiten, Spiel­pausen, Selbsttest und freiwillige Spielsperre.

Einzahlungen und Auszahlungen: Wie das Geld fliesst

Die zehn ESBK-lizenzierten Online-Casinos in der Schweiz teilen sich im Wesentlichen dieselben Zahlungs­schienen: TWINT, PostFinance, Kredit­karten (Visa, Mastercard, teilweise Diners und Discover), Apple Pay, paysafecard und Bank­überweisung, dazu bei mehreren Anbietern Skrill und Neteller. Mindest­einzahlungen liegen einheitlich bei CHF 10.-; Auszahlungs­mindest­beträge variieren zwischen CHF 0.01 (Pasino.ch) und CHF 10.- (Mycasino.ch).

Gebühren fallen bei den dokumentierten Anbietern für Standard­zahlungen keine an. TWINT-Gutschriften erfolgen sofort; Bank­überweisungen sind die langsamste Methode und brauchen bei Jackpots.ch ein bis zwei Werk­tage, bis das Geld auf dem eigenen Konto verfügbar ist. Auszahlungen erfolgen ausschliesslich auf ein Schweizer Bank- oder Post­konto auf den eigenen Namen; Kredit­karte und Revolut sind ausgeschlossen, und genau diese Einschränkung macht ausländische Krypto-Auszahlungen oder E-Wallet-Umgehungen unmöglich.

Was die Geschwindigkeit angeht, sind TWINT und PostFinance am schnellsten, Bank­überweisung am langsamsten. Für ein 100-Freispiele-Paket ohne Einzahlung fällt dieser Unterschied nicht ins Gewicht, weil gar keine Einzahlung fliesst; relevant wird er, wenn das daraus resultierende Bonus­guthaben ausgezahlt werden soll und der Anbieter die Bank­überweisung als einzige Auszahlungs­option vorsieht.

Steuern auf Gewinne: Bis zu einer Million steuerfrei

Gewinne aus einem Schweizer konzessionierten Online-Casino sind in der Schweiz bis zu einer Freigrenze steuerfrei. Die Freigrenze liegt nach Art. 24 lit. ibis DBG bei CHF 1’000’000.-, indexiert auf das aktuelle Jahr ergibt das rund CHF 1’070’000.- für 2026. Was darüber hinausgeht, unterliegt der Verrechnungs­steuer von 35 % auf den übersteigenden Betrag.

Für die meisten Spielenden ist diese Grenze irrelevant. Wer mit einem 100-Freispiele-Paket ohne Einzahlung spielt, kommt selten in die Nähe einer Million. Relevant wird die Regelung in zwei Fällen: erstens, wenn ein progressiver Jackpot auf einem lizenzierten Automaten ausgelöst wird; zweitens, wenn kumulierte Gewinne aus einem längeren Bonus­zyklus die Grenze überschreiten. In beiden Fällen ist die Besteuerung sauber geregelt und läuft über die Verrechnungs­steuer, nicht über eine freiwillige Deklaration.

Gewinne aus nicht-konzessionierten oder ausländischen Anbietern sind ab dem ersten Franken steuerpflichtig. Wer also bei einem Anbieter ohne ESBK-Lizenz spielt, hat neben dem fehlenden Schweizer Schutz auch die steuerliche Mehrbelastung.

Ausländische Anbieter und DNS-Sperre

Die ESBK führt eine Sperrliste mit ausländischen Anbietern, die sich an Schweizer Spielende wenden, ohne eine Konzession zu besitzen. Diese Anbieter werden in der Schweiz per DNS-Sperre blockiert, basierend auf Art. 86 BGS. Wer die Sperre über VPN oder DNS-Umgehung umgeht, spielt nicht illegal, aber ohne den Schutz des Schweizer Rechts. Die ESBK formuliert es unzweideutig: Spielende werden nicht strafrechtlich verfolgt, spielen aber auf eigenes Risiko.

Für die konkrete Frage nach «100 Freispiele ohne Einzahlung» hat diese Konstruktion zwei praktische Folgen. Erstens: Wer ein solches Versprechen sieht, sollte prüfen, ob es von einem der zehn ESBK-Anbieter kommt. Zweitens: Wer das Versprechen auf einer ausländischen Plattform sieht, sollte wissen, dass die Plattform in der Schweiz gesperrt ist und dass ein Gewinn dort steuerlich ab dem ersten Franken erfasst wird. Das ist nicht illegal, aber es ist ein anderes Risiko­profil.

Was ein gutes Angebot von einem schlechten unterscheidet

Wer die zehn Anbieter vergleicht, landet immer bei denselben vier Mess­grössen: Aktivierungs­schwelle, Umsatz­faktor, Frist und Auszahlungs­optionen. Hier sind die Punkte, an denen sich die Angebote unterscheiden und an denen sich entscheidet, ob ein Bonus das wert ist, was er zu sein verspricht.

Eine niedrige Aktivierungs­schwelle ist für Gelegenheits­spielende vorteilhaft. Mycasino.ch aktiviert das Willkommens­paket bereits ab CHF 10.-, Jackpots.ch verlangt CHF 100.-, bevor die Freespins fliessen. Wer nur einen kleinen Betrag riskieren will, kommt mit Mycasino.ch weiter.

Ein moderater Umsatz­faktor entscheidet darüber, ob ein Gewinn überhaupt jemals auszahlbar wird. Jackpots.ch verlangt das 30-Fache bei Spielautomaten, Mycasino.ch das 35-Fache, beide auf den Bonus­betrag, nicht auf die Einzahlung. Bei Tisch­spielen liegt der Faktor mit 300 bei Jackpots so hoch, dass ein Bonus dort praktisch nicht freispielbar ist. Hier entscheidet die Spielwahl, ob die Bedingung erfüllbar ist.

Eine lange Frist gibt Spielenden die Möglichkeit, das Bonus­guthaben ohne Zeitdruck freizuspielen. Beide grossen Anbieter setzen auf 30 Tage. Wer in dieser Zeit nicht spielt, verliert den Bonus und die Gewinne.

Eine flexible Auszahlung schliesslich entscheidet darüber, wie schnell das Geld nach der Auszahlungs­freigabe auf dem eigenen Konto ist. Wer nur Bank­überweisung anbietet, braucht ein bis zwei Werk­tage; wer mehrere Optionen hat, kann auf TWINT oder Kredit­karte ausweichen.

Häufige Fragen zu 100 Freispielen ohne Einzahlung in der Schweiz

Welche Schweizer Anbieter dürfen 100 Freispiele ohne Einzahlung überhaupt legal ausschreiben?

In der Schweiz sind nur die zehn ESBK-konzessionierten Online-Casinos berechtigt, Geldspiele an Schweizer Wohnsitz­inhaberinnen und -inhaber zu richten. Die Liste umfasst StarVegas, Pasino.ch, Casineo, 7melons, Jackpots.ch, Casino777.ch, Admiral.ch, Swiss4Win, Swisscasinos und Mycasino.ch. Ein «100 Freispiele ohne Einzahlung»-Paket im engeren Sinne schreibt keiner dieser Anbieter im 2026 öffentlich aus.

Welches Land-Casino steht hinter einem Online-Angebot mit einem solchen Freispielpaket?

Jedes ESBK-lizenzierte Online-Casino ist die Online-Erweiterung einer konzessionierten landbasierten Spielbank. Hinter Jackpots steht das Grand Casino Baden, hinter Mycasino das Grand Casino Luzern, hinter Swiss4Win das Casino Lugano, und so weiter. Die vollständige Zuordnung steht in der Sektion «Die zehn ESBK-lizenzierten Online-Casinos in der Schweiz».

Wie wirkt sich eine bestehende Spielsperre auf den Anspruch auf Freispiele ohne Einzahlung aus?

Eine Spielsperre, die bei einem Anbieter beantragt wird, gilt für alle konzessionierten Spielbanken in der Schweiz und in Liechtenstein. Während der Sperre besteht kein Anspruch auf Bonus­angebote, einschliesslich Freispiele ohne Einzahlung. Die Aufhebung ist frühestens nach drei Monaten und nur möglich, wenn der Sperrgrund nicht mehr besteht.

Welche Einzahlungs­limiten lassen sich vor der ersten Nutzung eines solchen Angebots selbst festlegen?

Bei den ESBK-lizenzierten Anbietern lassen sich Einzahlungs- und Verlust­limiten selbst festlegen, etwa ein wöchentliches Einzahlungs­limit von CHF 50.-. Spiel­pausen zwischen 15 Minuten und sechs Monaten, Selbsttests und Erinnerungs­funktionen ergänzen das Set. Die genauen Werte und Zeit­räume sind anbieter­spezifisch und in den jeweiligen Konto­einstellungen hinterlegt.

Welche Umsatz­bedingungen gelten für Gewinne aus 100 Freispielen ohne Einzahlung?

Die Umsatz­bedingung ist anbieter- und bonus­abhängig. Bei Jackpots.ch gilt das 30-Fache des Bonus­betrags bei Spielautomaten und das 300-Fache bei Tisch­spielen, jeweils innert eines Monats. Bei Mycasino.ch gilt das 35-Fache des Bonus­betrags innert 30 Tagen; die separaten 200 Freispiele dort sind umsatzfrei, aber nur 72 Stunden gültig.

Bleiben Gewinne aus einem solchen Freispiel­paket bis zur Freigrenze steuerfrei?

Gewinne aus einem ESBK-lizenzierten Online-Casino sind bis zur Freigrenze von rund CHF 1’070’000.- für 2026 steuerfrei. Darüber hinaus fällt die Verrechnungs­steuer von 35 % auf den übersteigenden Betrag an. Für Gewinne aus einem 100-Freispiele-Paket ohne Einzahlung ist die Frage in der Praxis fast immer akademisch, weil die Summen weit unter der Freigrenze liegen.

Geschrieben von der Redaktion „Casino Walzen CH”.

150 Freispiele ohne Einzahlung in der Schweiz – was Spieler wirklich bekommen
150 Freispiele ohne Einzahlung in der Schweiz – was Spieler wirklich bekommen

Was 150 Freispiele ohne Einzahlung in Schweizer Online-Casinos bedeuten, welche zehn ESBK-Anbieter sie führen und…